Es ist vollbracht – nach nur rund einem Jahr Vorbereitungszeit hat die SWiBi die ISO 27001-Zertifizierung geschafft. - SWiBi AG

SWiBiNEWS #27

Es ist vollbracht – nach nur rund einem Jahr Vorbereitungszeit hat die SWiBi die ISO 27001-Zertifizierung geschafft.

Die Forcierung des Projekts war für uns wichtig, damit Sie von einem hohen Schutz profitieren können. Denn Ihre und die Daten Ihrer Kunden sind unser wichtigstes Gut!

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Sichere Neuigkeiten: ISO 27001:2013 Zertifizierung erfolgreich bestanden

Durch die eigenständige Implementierung von ISO 27001 konnte viel internes Know-how aufgebaut werden. Insbesondere durch die organisatorischen und technischen Massnahmen haben wir die Bearbeitung des Meter-to-Cash-Prozesses auf eine neue Stufe gehoben.

Im Meter-to-Cash-Prozess dreht sich vieles um Daten und Informationen. Durch die zunehmende Digitalisierung wächst kontinuierlich das Bedürfnis, sich vor Gefahren und Bedrohung zu schützen. Das international anerkannte Prüfsiegel ISO 27001 beinhaltet Richtlinien, um den Schutz zu erhöhen. Die erfolgreiche Zertifizierung beurkundet von unabhängiger Stelle, dass wir ein Managementsystem nach dieser Norm aufgebaut und implementiert haben, dieses betreiben und fortlaufend verbessern. Der hohe Standard von SWiBi in Bezug auf Informationssicherheit ist dadurch offiziell bestätigt.

Geprüftes Managementsystem für den M2C-Prozess

Für die Sicherheit aller Mess-, Lastgang- oder Verrechnungsdaten haben wir nun ein geprüftes Managementsystem für die Informationssicherheit. Daten und Informationen sind auf dem gesamten Lifecycle sicher, integer und jederzeit verfügbar. Das schafft für unsere Kunden – die Energieversorgungsunternehmen – eine fundierte Vertrauensbasis. Der Kunde profitiert von einem zusätzlichen Sicherheitsfaktor – zumindest, wenn die Daten bei uns sind. Ein Zertifikat erhöht das Vertrauen der Partner in die eingesetzten ICT-Systeme, da damit ersichtlich und belegt ist, dass die Prozesse definierte Sicherheitsstandards erfüllen.

SWiBi hat die Anforderungen der Norm übertroffen

Die aktuellen Mindestanforderungen werden durch unser systematisches und strukturiertes Sicherheitskonzept übertroffen. Mehr dazu erfahren Sie im Interview mit dem Projektleiter.

SWiBi rüstet sich für die Anforderungen

Die Bedrohungslage wächst permanent. Unsere Aufgabe ist es, die Schutzmassnahmen ebenfalls weiter auszubauen. Mit der Zertifizierung ISO-27001:2013 ist ein erster Schritt gemacht. Auf diesem Fundament wird die Sicherheit des Gesamtsystems weiterwachsen.

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Die wichtigsten Ergebnisse aus der Kundenumfrage

Im Frühjahr 2019 hat die SWiBi eine Kundenumfrage durchgeführt. Die Resultate bezüglich der grössten Herausforderungen im Meter-to-Cash-Bereich für die Energieversorger sind wohl eher eine Bestätigung der Vermutungen als eine Überraschung – sehen Sie selbst:

  • Prozesseffizienz beim EVU
  • Ausweitung des Smart-Meter-Rollouts
  • Strommarktliberalisierung
  • anrechenbare Kosten
  • Kundengewinnung / Kundentreue
  • Automatisierung der Kommunikation an Marktakteure
  • Auswertung gewonnener Daten

Aktuell widmen sich die Energieversorger vor allem den Themen zur Steigerung der Prozesseffizienz im Meter-to-Cash-Bereich sowie der Ausweitung des Smart-Meter-Rollouts in ihrem Versorgungsgebiet. Mit unserer langjährigen Erfahrung in diesen Bereichen können wir Sie als Energieversorger optimal beraten und gemeinsam die beste Lösung finden. Unser erklärtes Ziel ist es, Sie in Ihrer Eigenständigkeit zu unterstützen.

Zukunftsprodukte für die Energieversorger

In der Umfrage wurde das Interesse an neuen Produkten erfragt. Die Ergebnisse zeigen, dass Bedarf in folgenden Bereichen besteht:

  • Netzsimulation
  • Rechtsberatung für EVU
  • Eigenverbrauch
  • Supportleistungen auf den Smart-Meter-Systemen

Zentrale Datenaustauschplattform für EVU

Die Datenaustauschplattform der swisseldex stellt den schnellen und kosteneffizienten Datenaustausch für den Lieferantenwechselprozess innerhalb der Elektrizitätsbranche sicher.

Was ist der Nutzen des Datahubs?

Der Datahub ist bestrebt, eine neutrale Lösung für Wechselprozesse für alle Verteilnetzbetreiber zu bieten. Weiter sollen dabei die Total Cost of Ownership (TCO) minimiert werden.

Alexander Bauer, Teamleiter EDM, verstärkt das Entwicklungsteam

Mit seiner Erfahrung innerhalb der Energiebranche und fundiertem Know-how beurteilt er die Auswirkungen eines Datahubs bezüglich Systeme und Abläufe.

Die Herausforderung für swisseldex wird sein, die Prozesse so zu gestalten, dass alle Akteure den Datahub möglichst unkompliziert nutzen können.

Als Dienstleister haben wir das Ziel, eine optimale Lösung, welche eine sichere und reibungslose Abwicklung der Wechselprozesse garantiert, anzubieten.

Sie möchten mehr zu den Dienstleistungen von swisseldex erfahren?

Mehr zu swisseldex

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Interview mit Jürgen Nuderscher, Projekleiter ISO 27001

Hinter ISO 27001 steckt mehr als ein Managementsystem

Jürgen Nuderscher, 37, ist seit 2015 bei der SWiBi tätig. Nach den Anfängen im Team Energiedatenmanagement, übernahm er 2017 das Qualitätsmanagement für die ISO 9001. Durch seinen Know-how-Aufbau im Qualitätsbereich durfte er sich 2018 neben ISO 9001 auch dem Projekt für ISO 27001 widmen. Als Informationssicherheits-Manager (ISM) ist er im Bereich ISO 27001 für den proaktiven Schutz aller Informationen und Technologien im Unternehmen verantwortlich. Seit Juni 2019 ist Jürgen neu auch Compliance- und Datenschutz-Beauftragter der SWiBi. Das sind neu geschaffene Funktionen im Rahmen der ISO 27001 und von Ausrichtung auf zukünftige Anforderungen.

Als ausgebildeter Techniker HF Fachrichtung Informatik hat er eine starke Bindung zur Informationssicherheit. Er bildet sich laufend fachspezifisch weiter. Seine Freizeit verbringt er gerne mit seiner Familie und in seinem eigenen Gemüsegarten.

Jürgen, seit gut einem Jahr widmest du dich dem Projekt ISO 27001. Was waren die grössten Herausforderungen?

Spannend war die Erarbeitung der Asset-basierten Risikoeinschätzung mit allen Verantwortlichen zu Beginn des Projekts. Es galt zuerst das Verständnis der Mitarbeitenden für die Informationssicherheit zu gewinnen. Die grösste Herausforderung bestand allerdings darin, den Aufbau, die Implementierung und den Betrieb des Informationssicherheitsmanagementsystems (ISMS) alleine, also ohne externe Beratungsfirma, durchzuführen und den sportlichen Termin für das Audit einzuhalten.

Welche Erfolgserlebnisse durftest du bereits während des Projekts verzeichnen?

Jede finale Erstellung der vielen Dokumente war immer wieder ein Erfolgserlebnis. Im Besonderen der Abschluss des SOA, welches den gesamten Katalog der Norm umfasst, sowie der Plan zur Risikobehandlung. Sehr eindrücklich war auch der gute Teamgeist innerhalb der SWiBi während des gesamten Projekts.

Seit Mitte Juli steht fest: Die SWiBi ist nach ISO 27001 zertifiziert. Was heisst das nun für die Kunden?

Durch das systematische und strukturierte Vorgehen des Informationsmanagementsystems (IMS) ist die Vertraulichkeit der Daten nochmals gesteigert, die Integrität sämtlicher betrieblicher Daten sichergestellt sowie die Verfügbarkeit der internen IT-Systeme erhöht worden. Bereich der Sicherheit gibt es keine 100%ige Garantie, doch sind wir durch die ISO 27001-Zertifizierung diesen 100% einen grossen Schritt näher gekommen.

Nach der Zertifizierung ist vor der Zertifizierung. Welche Massnahmen werden konkret in naher Zukunft noch umgesetzt?

Der Einführung eines Change-Management- und eines Dokumenten-Management-Systems wird in den nächsten Monaten grosse Aufmerksamkeit geschenkt. Auch weitere Verbesserungen im Bereich des Netzwerkzugriffs und der Authentisierung sowie im Notfallmanagement stehen an. Zusätzliche Mitarbeiterschulungen für Spezialbereiche werden umgesetzt und bringen weiteres Potenzial für eine fortlaufende Verbesserung der Sicherheit aller Informationen.

Was bestätigt die ISO 27001-Zertifizierung für die Kunden?

Durch die erlangte ISO 27001-Zertifizierung besitzt die SWiBi einen Nachweis, dass unser implementiertes ISMS die Sicherheit der Mess- oder Kundendaten gewährleistet und wir uns täglich mit der Informationssicherheit auseinandersetzen.

Sie bestätigt eine nachweislich gelebte, kontinuierliche Verbesserung in allen Prozessen der Informationsverarbeitung. Die Norm ist nach dem PDCA-Zyklus gegliedert. Der «Plan-Do-Check-Act»-Zyklus, kann auf alle ISMS-Prozesse angewendet werden, um Organisationen zu strukturieren. Als Beispiel:

  1. Plan: Aufbau eines Managementsystems
  2. Do: Implementierung des Managementsystems
  3. Check: Überprüfung durch ständige Überwachung
  4. Act: Optimierung und Mängelbeseitigung

Die Zertifizierung zeigt für unsere Kunden, dass sich die SWiBi stetig weiterentwickelt und ihr die Sicherheit der Kundendaten sehr wichtig ist.

Herzlichen Dank für deine Antworten.

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Enge Zusammenarbeit im Batteriespeicher-Projekt mit EW Maienfeld

Das Elektrizitätswerk Maienfeld hat im Frühling 2019 den ersten Grossbatteriespeicher in Graubünden in Betrieb genommen – innerhalb der Schweiz, der zweite seiner Art. Die Batterie mit einem Gewicht von 38 Tonnen hat eine Kapazität von 1.25 MWh und könnte die halbe Stadt Maienfeld während eines Tages mit Energie versorgen.

Im Netzgebiet des EW Maienfeld wurden in den letzten Jahren viele Ladesäulen für Elektroautos zugebaut. Daraus ergeben sich Leistungsspitzen von über einem halben Megawatt, welche auf Seite Energiebeschaffung hohe Kosten verursachen.

Leistungsspitzen mit Batterie abdecken

Der zukünftige Leistungsbedarf könnte nur durch einen Netzausbau gedeckt werden. Mit dem Batteriespeicher kann ein solcher Netzausbau verhindert werden, indem die meisten Ladesäulen jeweils von der Batterie gespiesen werden. Die Batterie kann dann in Schwachlast-Zeiten wieder aufgeladen werden. Zudem werden die 1.2 MW Batterieleistung auf dem Regelenergiemarkt angeboten und das EW Maienfeld setzt damit einen Pfeiler für die Netzstabilität in der Schweiz.

Die Rolle der SWiBi im Batterieprojekt

Die SWiBi wurde vom EW Maienfeld beauftragt, die Zählerdaten ans Leitsystem der Batterie weiterzuleiten. Da es ausschliesslich Wandlermessungen sind, kann aus Platzgründen nicht einfach ein zusätzlicher Wandler für weitere Messgeräte installiert werden. Deshalb werden die Daten ab den Zähler-Impulskontakten über das Glasfasernetz direkt ans Batterie-Leitsystem gesendet, welches dann die entsprechenden Leistungen berechnet. Die ganze Datenweitergabe ist nicht zu unterschätzen.

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SWiBi verantwortet die Stichprobenkontrollen des Elektrizitätswerks Vaz / Obervaz

 

„Wir schätzen die Zuverlässigkeit und Unabhängigkeit der SWiBi. Durch die Auslagerung der Stichprobenkontrollen können wir die internen Ressourcen anders nutzen.“

Edgar Bisig, Leiter Werke, Elektrizitätswerk Vaz / Obervaz

Seit Anfang 2019 übernehmen die SWiBi-Kontrolleure die Stichprobenkontrollen im Versorgungsgebiet des Elektrizitätswerks Vaz / Obervaz. Durch die Auslagerung dieses Prozesses kann das EW die internen Ressourcen anderweitig nutzen und profitiert zudem von einer professionellen Abwicklung der gesetzlichen Aufgaben.

Die Prozessabläufe sind schnell und unkompliziert

Da die Stichprobenkontrollen für die SWiBi-Kontrolleure zum täglichen Geschäft gehören, sind die Prozessabläufe klar durchdacht, erprobt und daher sehr effizient. Das EW Vaz / Obervaz hat auch die unkomplizierte Abwicklung begeistert.

Fundiertes Know-how im Kontrollwesen

Mit der Einsitznahme in diversen Fachgremien wie dem Verband Schweizerischer Elektrokontrollen (VSEK), dem Technischen Komitee (TK 64) von Comité Électrotechnique Suisse oder in der VSE-Arbeitsgruppe «Werkvorschriften CH» erhalten die SWiBi-Mitarbeitenden immer aktuelles Wissen rund um die gesetzlichen Pflichten im Kontrollwesen. Des Weiteren können sie Entscheidungen – stets im Sinne des Energieversorgers – mitgestalten.

Preis-Leistungs-Verhältnis spricht für die SWiBi

Das Elektrizitätswerke Vaz / Obervaz profitiert mit der Auslagerung der Stichprobenkontrollen von einem optimalen Preis-Leistungs-Verhältnis. Die SWiBi führt einerseits die Stichprobenkontrolle durch, übernimmt aber auch die ganze administrative Abwicklung vor und nach der effektiven Stichprobenkontrolle vor Ort. Das spart dem EW einiges an internen Ressourcen, welche im Kernbereich des EWs eingesetzt werden können.

Nutzen der Auslagerung aus Sicht des EW Vaz / Obervaz

  • interne Ressourcen können anderweitig eingesetzt werden
  • unkomplizierte Abläufe
  • professionelle Abwicklung der administrativen Aufgaben
  • Einhaltung der gesetzlichen Pflichten
  • gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

 

Interviews mit Edgard Bisig, Leiter Werke, Elektrizitätswerk Vaz / Obervaz

Warum hat sich das EW Vaz / Obervaz für die SWiBi entschieden?

Welche positiven Erfahrungen hat das EW Vaz / Obervaz durch die Auslagerung gesammelt?

Kurzmeldungen

Wir laden Sie zum ersten esolva-Fachanlass ein

Es erwarten Sie Neuigkeiten zur esolva, spannende Fachreferate und eine Podiumsdiskussion zur digitalen Transformation bei Energieversorgungsunternehmen.

  • November 2019, 8:30 bis 17:30 Uhr:
    SRF Studio, Leutschenbach, Zürich-Oerlikon

Haben Sie sich den Termin reserviert? Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung unter www.swibi.ch/fachanlass

Direkt zur Anmeldung

Am 1. Dezember wird aus SWiBi, Ecowatt und Sacin esolva ag

Mit der Fusion reagiert esolva ag auf das sich starkt verändernde Umfeld in der Energiebranche und stellt damit die Weichen für den EVU-Dienstleister der Zukunft. Die esolva ag führt alle Tätigkeiten der drei Unternehmen mit dem aktuellen Personal weiter.

Zur Medienmitteilung

Agenda

Vertriebsleitertagung
3. + 4. September 2019, Zürich Marriott Hotel
vertriebsleitertagung-energie.ch

 

Betriebsleitertagung
19. + 20. September 2019, Seehotel Waldstätterhof, Brunnen
https://www.strom.ch/de/veranstaltung/betriebsleitertagung

 

Stromtagung
29. Oktober 2019, SIX ConventionPoint, Zürich
iorcf.unisg.ch

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