Der SWiBiVIEW zeigt die Auswertungen des Lastgangs Ihres Kunden auf einen Blick – SWiBi AG

SWiBiNEWS #26

Der SWiBiVIEW zeigt die Auswertungen des Lastgangs Ihres Kunden auf einen Blick

Mit diesem Tool können Sie als Energieversorgungsunternehmen gemeinsam mit Ihren Grosskunden Optimierungen des Verbrauchs anstreben.

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Profunde Lastganganalysen mit SWiBiVIEW

Grosskunden ab 100 MWh/a zu halten und die Beziehung mit ihnen zu intensivieren, ist ein zentrales Ziel jedes Energieversorgungsunternehmens (EVU). Um dieses Ziel zu erreichen, haben wir den SWiBiViEW mit detaillierten Auswertungen der Lastgangdaten entwickelt.

Kundenbindung vom EVU zum Kunden

Zusammen mit Ihrem Grosskunden eine Optimierung seines Verbrauchs anzustreben, trägt massgeblich zur guten Kundenbindung bei. Sei dies beispielsweise durch gemeinsam definierte Prozessanpassungen oder Verlagerung der Produktion von Tages- auf Nachtzeiten.

Mit der Spektralanalyse, welche der SWiBiViEW unter anderem bietet, können die Lastgangdaten des Kunden aus der Vogelperspektive analysiert werden. Sie als EVU haben damit die Höchstwerte und die Zeitpunkte ihres Auftretens schnell identifiziert und können diese mit weiteren Darstellungen aus dem SWiBiViEW-Bericht genauer analysieren.

Grundlage für Optimierung bei Grosskunden

Die detaillierten Auswertungen bilden die Basis, um das Abnahmeverhalten bei Grosskunden zu optimieren. Eine einfache Darstellung der Tagesmaximalwerte zeigt verständlich auf, zu welchen Tageszeiten die Leistungsspitzen regelmässig auftreten. Damit können Sie Ihren Grosskunden einen erheblichen Mehrwert bieten.

Vergleiche über Monate bis zu mehreren Jahren

Ob für kurzfristige oder langfristige Auswertungen, der SWiBiViEW-Report kann Ihren Wünschen und den Bedürfnissen Ihrer Kunden angepasst werden. Damit gelingt Ihnen einerseits eine Anpassung des Informationsinhalts und andererseits intensivieren Sie Ihre Kundenbeziehungen – eine hohe Zufriedenheit ist das Resultat.

Einsparung beim Kunden mit einfachen Mitteln

Branchenerfahrungen zeigen, dass man bereits mit geringem Aufwand Reduktionen der höchsten Leistungswerte erzielen kann. Das klingt im ersten Moment bescheiden, aber wenn man bedenkt, dass Leistungsspitzen in der Regel eher selten auftreten, reicht dies schon aus, um kostenrelevante Leistungsspitzen dauerhaft zu verhindern. Dies meist auch ohne ein technisches Lastmanagement. Entsprechende Massnahmen können Sie mit Zuhilfenahme des SWiBiViEW zusammen mit Ihren Kunden erarbeiten und sie dabei als kompetenter Dienstleister unterstützen. Den Erfolg der Massnahmen können Sie selbstverständlich ebenfalls mit dem SWiBiViEW analysieren und dokumentieren.

Regelmässiges Reporting

Für eine ständige Überwachung des Abnahmeverhaltens bieten wir Ihnen regelmässige SWiBiViEW-Berichte an. Ob jeden Monat, jedes Quartal oder nur einmal im Jahr: Sie entscheiden, wie häufig Sie diese erhalten wollen.

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Manuelle Zählerablesung mit «OptiMobile»

Auch in Zeiten von Smart Metering braucht es Lösungen für die manuelle Zählerablesung. Deshalb hat die SWiBi ihr Ablesepersonal pünktlich zur Jahresendablesung 2018 mit neuen Smartphones und einem Optokopf sowie der dazugehörenden «OptiMobile»-App ausgerüstet.

Einfache Anwendung dank Benutzerführung

In der App sieht das Ablesepersonal jeweils in Echtzeit, welche Ablesungen noch offen sind. Sie zeigt auf einer Karte genau an, wo sich die abzulesenden Zähler befinden. Damit profitiert das Ablesepersonal von kürzeren Wegen und ist dadurch erheblich schneller.

1 Gerät, 1 App, 1 Optokopf für 2 Prozesse

Neben der mobilen Zählerablesung wird «OptiMobile» ab 2019 auch für die Automatisierung der Ableseprozesse eingesetzt. Mit der Systemdurchgängigkeit und -kompatibilität hat uns die «OptiMobile»-Lösung überzeugt. Sie auch? Ein Livetest im Feld mit unserem Ablesepersonal wird Sie überzeugen. Kontaktieren Sie uns ganz unverbindlich.

Weiterführende Informationen zu OptiMobile finden Sie im SWiBiBLOG.

ISO 27001: Mitten im Zertifizierungsprozess

Die Vorbereitungen für den Termin zur Zertifizierung für ISO 27001 «Informationssicherheits-Management»- laufen auf Hochtouren.

Das Hauptaugenmerk liegt auf dem Risikobehandlungsprozess sowie der Inventarisierung der Informationen. Anhand einer praktischen Methode zur Risikoeinschätzung und Risikobehandlung gilt es, Massnahmen abzuleiten und diese zusammen mit der gesamten Belegschaft zu bereinigen.

Voraudit für Status quo

Aktuell überprüft die Zertifizierungsstelle mit dem Projektteam, ob die vorzunehmenden Arbeiten, beispielsweise die Dokumentationen und die Ergebnisse der Risikoanalyse, für das offizielle Audit auf Kurs sind. Die Sicherheit von Informationen ist für uns ein wesentlicher Bestandteil guter Kundenbeziehungen – ein Grund mehr, die Zertifizierung zu erlangen.

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Interview mit Tobias Mohrhauer, Fachspezialist Innovation & Produkte

EVG sind den ZEV wirtschaftlich überlegen

Tobias Mohrhauer, 28, ist seit 2016 bei der SWiBi im Bereich Innovation & Produkte tätig. Nach seinem Masterstudium in Energy Science and Technology an der ETH Zürich hat er bei der SWiBi als Praktikant seine ersten Erfahrungen im Produktmanagement des Kundenportals gesammelt. Nach dem sechsmonatigen Praktikum hat Tobias in seiner neuen Funktion als Fachspezialist Innovation & Produkte gleich eigene Projekte initiiert und geleitet. So hat er vor einem Jahr das eigene Innovationsmanagement der SWiBi – basierend auf einer ausgereiften Plattform aufgebaut. Sein breites und extrem tiefes Know-how weit über die Energiebranche hinaus, ist für die SWiBi als Dienstleister im gesamten Meter-to-Cash-Bereich eine echte Bereicherung.

In seiner Freizeit widmet er sich gerne dem Sport in den Bergen – im Winter auf der Skipiste und im Sommer auf ausgiebigen Wanderungen. Bei schlechtem Wetter ist Tobias inhouse an der Spielkonsole anzutreffen.

Tobias, erklär uns bitte kurz: Was ist der Unterschied zwischen Eigenverbrauchsgemeinschaften (EVG) und Zusammenschlüssen zum Eigenverbrauch (ZEV)?

Bei der EVG bleiben dem EVU die einzelnen Kunden erhalten. Der Solaranlagebesitzer erhält den Strom, der innerhalb der Gemeinschaft verwendet wurde, zu besseren Konditionen vergütet. Beim ZEV werden alle Mitglieder zusammen vom EVU als ein Prosumer betrachtet. Das EVU rechnet diesen Kunden zu gewöhnlichen Konditionen ab. Der ZEV muss diese Rechnung selber verbrauchsgerecht auf seine Mitglieder umlegen, womit meist ein Dienstleister beauftragt wird.

Welche Lösung ist für Liegenschaften attraktiver?

Meistens ist es günstiger und einfacher, das EVG-Angebot des lokalen EVU in Anspruch zu nehmen. Bestehende Verrechnungssysteme können so genutzt werden und auch die Kosten für die Messinfrastruktur sinken dank Skaleneffekt. Dies setzt natürlich voraus, dass das EVU überhaupt ein EVG-Angebot hat.

Was heisst das konkret für das EVU?

Kunden, die Eigenverbrauch nutzen wollen, werden dies tun. Das EVU hat einen klaren Marktvorteil, wenn es seinen Kunden frühzeitig individuelle EVG-Angebote bereitstellt – EVU sollten diese Chance nutzen. Für die Konzipierung der individuellen Angebote steht Ihnen als EVU die SWiBi beratend zur Seite.

Kannst du Dokumente für weiterführende Informationen empfehlen?

Wenn man sich im Internet zu diesem Thema informieren möchte, findet man sehr schnell sehr viele Informationen – diese sind aber oft widersprüchlich. Daher empfehle ich die beiden bewährten Branchendokumente «Leitfaden Eigenverbrauch» für die Sicht ZEV und «Handbuch Eigenverbrauchsregelung» für die Sicht EVU.

Was rätst du einem EVU, wenn ein Kunde in seinem Gebiet unbedingt eine ZEV gründen möchte und eine EVG keine Option ist?

Von der Hardwarelieferung bis zur komplexen Abrechnung könnte die SWiBi Sie als EVU unterstützen und für Sie die komplette Abwicklung übernehmen. Der Vorteil für Sie als EVU liegt vor allem dadrin, dass die SWiBi als Dienstleister in Ihrem Namen kommuniziert. Weiter profitieren Sie als EVU von nur einem Ansprechpartner – nämlich der SWiBi.

Herzlichen Dank für deine ausführlichen Antworten.

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Der PV-Anlagen-Boom: Inbetriebnahme und Beglaubigung

Bei der Inbetriebnahme und Beglaubigung der Photovoltaik-Anlagen sind besondere Bestimmungen zu beachten. Vorausschauend gilt es abzuklären, welche Unterlagen zu welchem Zeitpunkt an welche Instanzen einzureichen sind – von der Installationsanzeige bis zum Sicherheitsnachweis und zum Abnahmeprotokoll.

PV-Anlagen – auch EEA genannt, welche fest oder gesteckt mit dem Netz verbunden sind, müssen dem Energieversorgungsunternehmen (EVU) gemeldet werden. Was bedeutet das aus Sicht EVU und aus Sicht Eigentümer?

Sicht EVU: Inbetriebnahme einer PV-Anlage lässt sich mit einer Stichprobenkontrolle verbinden

Damit die PV-Anlage am Wunschtermin in Betrieb genommen werden kann, ist es wichtig, dass die involvierten Parteien frühzeitig mit dem EVU einen Abnahmetermin vereinbaren. Die Kontrolleure der SWiBi übernehmen dabei – als unabhängige Instanz – die Rolle der Schnittstelle zwischen dem Eigentümer, dem EVU, dem Elektriker sowie dem Anlagebauer. Als Zusatzleistung für das EVU führen die Kontrolleure bei einer Inbetriebnahme gleich noch eine Stichprobenkontrolle über die PV-Anlage aus – damit die Fachleute nur einmal vor Ort fahren müssen.

Sicht Eigentümer: Bis die PV-Anlage betriebsbereit ist, gilt es Folgendes abzuklären und zu koordinieren:

Bis die PV-Anlage betriebsbereit ist, gilt es für den Eigentümer folgendes abzuklären und zu koordinieren:

  • Ist die Anlage bewilligungspflichtig?
  • Welche Dokumentationen müssen an wen eingereicht werden?
  • Termin mit allen Parteien für die Inbetriebnahme und die Abnahme vereinbaren.
  • Vollständige Unterlagen an Pronovo senden.

Beglaubigung bis 30 kVA

Als Dienstleistungsunternehmen übernimmt die SWiBi im Auftrag des EVU auch die Beglaubigung der Anlage bis zu einer Grösse von 30 kVA. Folgende Unterlagen sind dem Verteilnetzbetreiber zusätzlich zur Installationsanzeige einzureichen:

  • Prinzipschema der Anlage mit der Messanordnung
  • Datenblätter und Konformitätserklärung von PV-Modulen und Wechselrichter
  • Angaben zum Vergütungsmodell
  • Energieabnehmer und Art der Vergütung

Aktive Mitarbeit beim Branchendokument

Für die gesamte Inbetriebnahme, Abnahme und Beglaubigung der PV-Anlage ist ein national gültiges Branchendokument mit den Werkvorschriften in Kraft getreten. Giancarlo Kohl, Teamleiter Kontrollwesen bei der SWiBi, hat als Mitglied der Arbeitsgruppe an der Überarbeitung aktiv mitgearbeitet. Weiter ist er auch im Gremium des TK 64 anzutreffen, in welchem er die Erneuerung der NIN 2020 mitprägt.

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Kundenspezifischer Workshop zum Thema Eigenverbrauchsgemeinschaften mit EW Wettingen

 

„Der Workshop hat uns den Schlüssel zu einem Preismodell für EVG-Kunden gebracht. Endlich sind wir in der Lage, ein Modell anzubieten, das für uns und unsere Kunden stimmt und mit vernünftigem Aufwand zu handhaben ist.“

Peter Wiederkehr, Geschäftsleiter, Elektrizitäts- und Wasserwerk Wettingen AG

Das Thema Eigenverbrauchsgemeinschaft (EVG) wird in der Energiebranche aktuell heiss diskutiert. Welche Punkte gilt es nun für ein Energieversorgungsunternehmen (EVU) zu beachten? Dessen Ermittlung haben Spezialisten vom Elektrizitäts- und Wasserwerk Wettingen AG sowie der SWiBi bei einem kundenspezifischen Workshop erarbeitet.

Als Erstes gilt es, Grundsatzentscheide zu Hardware und Verrechnungsart zu fällen

Werden Smart Meter oder Lastgangzähler eingesetzt? Soll der Eigenverbrauch anhand der virtuellen Kombination von Lastgängen oder mittels einer Überschussmessung berechnet werden? Der Entscheid hängt von der Strategie des EVU im Hinblick auf Rolloutplanung und bestehende Hardware-Infrastruktur ab.

Welche Systeme sind im Prozess bis zu einer EVG-Abrechnung betroffen?

Das kann je nach Systemlandschaft ganz unterschiedlich sein. Um eine unterbruchfreie Datenübermittlung bis zur Verrechnung sicherzustellen, ist es einfacher, wenn die Systeme bei einem einzigen Dienstleister betrieben werden. Der Datenaustausch zwischen verschiedenen Dienstleistern ist aber auch möglich.

Ziel ein attraktives Angebot für die EVG-Kunden

Für EVG-Kunden sind die Kompetenz und das Vertrauen in das EVU sowie der Preis für die Rückvergütung wichtig. Daher braucht es seitens EVU eine professionelle und kundenorientierte Vermarktung des EVG-Angebotes sowie ein attraktives Preismodell. Dank der fixen Ablesung werden Akontorechnungen hinfällig, was dem EVU einigen administrativen und logistischen Aufwand erspart.

Beispielrechnungen für das neue Tarifsystem

Im Nachgang zum Workshop geht die Zusammenarbeit weiter. Denn ein neues Produkt bedeutet für das EVU auch einen neuen Tarif. Auch bei diesem kniffligen Punkt stehen wir dem Elektrizitäts- und Wasserwerk Wettingen AG zur Seite. Auf der Basis der bereits vorhandenen Preismodelle schlagen wir dem Kunden mögliche Lösungen vor. Dabei gilt zu berücksichtigen, dass seitens EVU mindestens die Kosten für die Datenauslesung, die Finanzierung des EDM-Messpunktpreises und die SIM-Karte gedeckt sind.

Kurzmeldungen

Innovationsforum Energie am 4. + 5. April 2019

Bereits zum neunten Mal treffen sich die Vertreter der Energiebranche am Innovationsforum Energie. Die Kaffeepausen und das Mittagessen bieten erstklassige Gelegenheiten für einen offenen Austausch unter Branchenkollegen. Wir freuen uns auf ein persönliches Gespräch mit Ihnen am SWiBi-Ausstellungsstand in der Networkingzone.

Programm und Anmeldung unter www.innovationsforum-energie.ch

Direkt zur Anmeldung

Ablösung Swisscom-Netz 2G per Ende 2020

Um genügend freie Frequenzen für den weiteren Ausbau des 4G-Mobilfunknetzes und die Einführung von 5G zu haben, wird Swisscom die heute 25-jährige 2G-Technologie (GSM, GPRS, EDGE) per Ende 2020 abschalten. Haben Sie noch 2G-Only-Zählermodems im Einsatz? Wir stehen Ihnen bei der Umrüstung zur Seite – kontaktieren Sie uns.

Zu den Kontaktinformationen

Agenda

VSE Energiedaten und Informationssicherheit
13. März 2019, Hotel Arte Olten
strom.ch

 

Photovoltaik-Tagung
26. + 27. März 2019, Kursaal Bern
swisssolar.ch

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