Datenschutz, Datensicherheit und Datenmenge sind in aller Munde. – SWiBi AG

SWiBiNEWS #23

Datenschutz, Datensicherheit und Datenmenge sind in aller Munde.

Was steckt hinter diesen Begriffen und wie können wir uns schützen?

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Big Data: Chance oder Risiko?

Mit der Energiestrategie 2050 ist der Smart-Meter-Rollout während der nächsten zehn Jahre beschlossen. Smart Meter generieren 96 Messwerte am Tag oder 35’040 Messwerte im Jahr. Diese neue Datenmenge bietet Chancen, birgt aber auch Risiken.

Die Chancen

Die Sichtbarmachung des Lastgangs dient primär dazu, Bewusstsein für den Energieverbrauch zu schaffen und somit die angestrebte Effizienz des Stromverbrauchs zu erreichen. Zusätzlich ergeben sich durch Smart Metering auch Möglichkeiten, die Netzbelastung besser zu verstehen und zu steuern sowie in ein Verhältnis zu erneuerbaren Energien zu setzen.

Die Risiken

Gleichzeitig bergen die zusätzlich generierten Energiedaten auch neue Risiken. Lastgangdaten haben das Potenzial, viel über eine Person zu enthüllen. In Kombination mit weiteren grossen Datensätzen, wie z.B. Daten von Social Media, Fitnessdaten oder dem Einkaufsverhalten, lassen sich detaillierte Personenprofile erstellen. Sind diese Profile erst mal erstellt, sind möglicherweise auch Aussagen zu Personen mit Lastgängen möglich, die sonst keine anderen Datenquellen bekanntgeben.

Unsere Lösung

Bei Energiedaten bewegt man sich in einem diffizilen Bereich zwischen Chancen und Risiken. Einerseits muss die Verfügbarkeit von Energiedaten für Analysen gewährleistet sein, während gleichzeitig der Schutz der Privatperson garantiert sein muss. Als Dienstleister haben wir Systematiken definiert, die genau auf diese Problematik ausgelegt sind, und bieten dadurch einen immer wichtiger werdenden Vorteil gegenüber Standard-Rechencenter.

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Optimierter Supportprozess

Ihre Anliegen rund um den Meter-to-Cash-Prozess sind uns wichtig. Um eine reibungslose und schnelle Abwicklung zu gewährleisten, haben wir für Sie eine zentrale Supportstelle eingerichtet.

Erhöhung der Erreichbarkeit und effizientere Bearbeitung

Unabhängig von der gewünschten Dienstleistung wählen Sie neu nur noch die Nummer +41 58 458 60 99. Damit steigert sich für Sie die Erreichbarkeit und Ihre Anliegen können effizienter bearbeitet sowie überwacht werden. Wie gewohnt steht Ihnen der SWiBi-Helpdesk nach wie vor auch unter support@swibi.ch oder via support.swibi.ch zur Verfügung. Haben Sie noch keinen persönlichen SWiBi-Helpdesk-Zugriff? Dann beantragen Sie noch heute einen per E-Mail an support@swibi.ch.

Dank der Erfassung der Supportfälle in einem zentralen Tool sind alle Anfragen dokumentiert. Somit haben Sie stets den aktuellen Überblick und können die Historie nachverfolgen. Zudem profitieren Sie von einem schnelleren Service, weil Sie nicht nach den einzelnen Ansprechpersonen suchen müssen – wir übernehmen das für Sie.Unser erklärtes Ziel ist Ihre Zufriedenheit. Wir sind überzeugt, dass wir durch den optimierten Support­prozess noch effizienter und professioneller auf Ihre Wünsche eingehen, diese bearbeiten und durch die Dokumentation nachverfolgen können.

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Schweizer Zählerpark von Studenten untersucht

Wie viele Zähler sind anfangs 2018 bereits «intelligent»?

In neun Jahren müssen laut der neuen Stromversorgungsverordnung 80% aller Messpunkte «intelligent» sein. Wie viele sind es bereits zu Beginn des Jahres 2018? Zu dieser Frage haben Studierende der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW Chur) eine Standortbestimmung durchgeführt und den Markt analysiert.

Erstaunliches Ergebnis

Insgesamt wurde im Rahmen dieser Evaluation eine Messpunktanzahl von knapp 3 Millionen Zählern erreicht. Das entspricht 63% aller Schweizer Messpunkte. Davon werden per data 13% bereits automatisch ausgelesen.

Auswertung für Teilnehmer

Das detaillierte Resultat der Untersuchung wurde allen teilnehmenden Energieversorgungsunternehmen (EVU) als Auswertung zugestellt. Sie wurden für die Umfrage nicht angeschrieben, sind aber am Resultat interessiert? Dann melden Sie sich bei uns, unser Vertriebsteam erteilt Ihnen gerne persönlich Auskünfte.

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Breites Wissen im Smart-Metering-Bereich für Sie

Interview mit Emil Mettler, Fachspezialist Vertrieb und Systemspezialist Messdatenmanagement

Emil Mettler, 55, verstärkt ab März den Vertriebsaussendienst sowie das Messdatenmanagement der SWiBi. Seit 1978 ist er bereits in der Energiebranche tätig. Seine berufliche Laufbahn begann er mit einer Lehre als Elektromonteur beim Elektrizitätswerk Schwyz mit anschliessender kaufmännischer Weiterbildung, Abendtechnikum als Elektroingenieur und Nachdiplomstudium in Wirtschaftsinformatik. Seine Leidenschaft gilt einerseits der Musik, aktuell als Kornettist in der Brass Band Ibach, und andererseits dem Segeln, weshalb er sehr oft im oder auf dem Vierwaldstättersee anzutreffen ist. Sehr gerne verbringt er seine Freizeit auch mit seiner Frau und den drei Kindern.

Pünktlich zum Frühlingsstart nimmst du deine neue Herausforderung bei der SWiBi war. Was sind deine Erwartungen?

Ich darf bei der SWiBi eine spannende, abwechslungsreiche und erfüllende Tätigkeit ausführen. Zu meiner Freude wurde ich im Team sehr wohlwollend aufgenommen und konnte mich sehr schnell gut integrieren.

Dein Wissensrucksack rund um die Prozesse im Energiemarkt ist schon bemerkenswert gefüllt. Was ist für die Energieversorger von besonderem Nutzen?

Durch meine frühere Tätigkeit kenne ich die Möglichkeiten von Smart-Metering- und ICG-Systemen sehr gut. Daher kann ich unseren Kunden beratend zur Seite stehen, ihnen aufzeigen, wie sie allfälligen Komplikationen aus dem Weg gehen bzw. Probleme elegant lösen können.

Smart-Metering-Systeme sind sehr umfangreiche Produkte mit einer Vielzahl von nutzbringenden, interessanten Funktionen und Möglichkeiten. Durch meine früheren Tätigkeiten als Softwareentwickler und später als Technischer Trainer kann ich dem Kunden für seine Aufgabenstellungen gute Lösungen, entweder mit bereits bestehenden Funktionen oder durch entsprechende Anpassungen, präsentieren.

Seit über 30 Jahren bewegst du dich in verschiedenen Funktionen in der Energiebranche. Welche wertvollen Erfahrungen kannst du dabei vor allem hervorheben?

Als Trainer war ich gefordert, dem Kunden jeden möglichen Use Case direkt im System aufzuzeigen und die Lösung dazu zu finden. Durch diese intensive Zusammenarbeit war die Kundenbindung sehr stark und das Verständnis für das Kundenbedürfnis sehr gross. Weiter durfte ich wertvolle Erfahrung für die Planung von Smart-Meter-Rollouts sammeln und kann dadurch die Kunden auch bezüglich der Clean-up-Phase individuell beraten.

Smart Metering ist in aller Munde und für die Energieversorger in den nächsten Jahren wegweisend. Wie kannst du diese unterstützen?

In naher Zukunft werden viele neue Anforderungen und Wünsche an die Energieversorger herangetragen. Erwähnt seine hier nur die Eigenverbrauchsgemeinschaften und die die Datensicherheit, welche zunehmend an Bedeutung gewinnen. Durch meine Systemkenntnisse kann ich den Energieversorgern praxisbezogene Lösungen aufzeigen, wie sie diese Herausforderungen bewältigen können.

Auch bei den intelligenten Zählern gibt es verschiedene Anbieter. Ist es für das Energieversorgungsunternehmen ratsam, sich auf einen Lieferanten zu fokussieren, oder macht z.B. eine 2-Lieferanten-Strategie mehr Sinn?

Eine 2-Lieferanten-Strategie ist unbedingt zu bevorzugen. Dies aus folgenden Gründen:

  • Um nicht in Abhängigkeit eines einzelnen Lieferanten zu geraten. Falls mit einem Zähler eines Lieferanten ein unerwartetes Problem auftritt, kann man einfach auf das Konkurrenzprodukt ausweichen.
  • Um auch die Vorzüge der verschiedenen Zähler in den einzelnen Teilbereichen besser nutzen zu können.

Deshalb wurde ja auch der IDIS-Standard ins Leben gerufen. Dieser soll garantieren, dass alle Zähler, die den IDIS-Standard erfüllen, ohne Probleme in die dafür vorgesehenen Systeme, Datenkonzentratoren und Gateways eingesetzt werden können.

Berichte aus deiner Erfahrung: Gibt es für das Energieversorgungsunternehmen bei der Einführung von Smart-Meter-Systemen Knackpunkte?

Ein Knackpunkt ist sicherlich die PLC-Kommunikation. Dies aus zwei Gründen.

  • Es gibt leider auf dem Frequenzband (Cenelec-A-Band), welches wir im Moment benützen dürfen, oftmals Störer (Wechselrichter von Solaranlagen, LED-Lampen für Strassenbeleuchtungen, Aufladen von Elektroautos…). Hier könnte die Freigabe des FCC-Bandes durch das BAKOM, welche hoffentlich bald kommt, Abhilfe schaffen.
  • Durch die Möglichkeiten der Smart-Meter-Systeme werden auch neue Begehrlichkeiten geweckt. Was unweigerlich zu höheren Datenmengen führen wird und die Bandbreite von PLC-, aber auch Funk-Systeme an die Belastungsgrenze bringen könnte.

Im Weiteren muss der Datensicherheit grössere Beachtung geschenkt werden. Hier haben die Anbieter schon sehr gute Lösungen bereit, jedoch geht das immer einher mit zusätzlichen Kosten und höherer Komplexität.

Ein weiterer Knackpunkt kann die Verknüpfung einzelner Systeme – wie MDM, CIS, GIS, Verrechnungssystem oder Kundenportal – untereinander sein.

 

Herzlichen Dank für deine offenen und kompetenten Antworten.

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Effizienter Verrechnungsprozess – nutzen auch Sie ihn?

Die immer strenger werdenden Markt- und Gesetzesanforderungen haben auch Einfluss auf den Verrechnungsprozess. Die Energieversorgungsunternehmen sind gefordert, neben den klassischen Energieverrechnungen auch komplexe Eigenverbrauchs- und Produktionsabrechnungen zu erstellen. Umso wichtiger wird dabei ein fundierter Partner, der Sie bei Standardlösungen effizient und bei Individuallösungen kompetent unterstützt.

Jährlich stellen wir bereits für über 400’000 Rechnungen den gesamten Prozess sicher – von der Erfassung und Plausibilisierung der Verrechnungsdaten bis zum Druck und anschliessendem Versand.

Stammdaten: der Kern des Prozesses

Um einen reibungslosen, sicheren und professionellen Verrechnungsprozess sicherzustellen, bilden die zentral erfassten Stammdaten den Kern des Prozesses.

Alle technischen Installationen auf einen Blick

Ihre Installationen von Strom- und Wasserzählern, Rundsteuergeräten, Kommunikationsmodulen, Wandlern etc. bilden wir realitätsgetreu ab. So haben Sie Ihre Infrastruktur im Griff, ersparen sich unnötige Besuche vor Ort und vermeiden ertragswirksame Fehler. Auf einem Messpunkt werden alle für den freien Markt notwendigen Daten abgebildet.

Nutzen Sie die gesammelten Erfahrungen

Dank den wertvollen Erfahrungen der langjährigen Fachspezialisten entscheiden wir mit Ihnen, ob wir uns je nach Situation auf Standards abstützen oder gemeinsam nach individuellen Lösungen suchen. So können Sie sich um Ihr Kerngeschäft kümmern und wir uns um Ihren Verrechnungsprozess.

Sie profitieren von Skaleneffekten

Bereits heute vertrauen namhafte Energieversorgungsunternehmen auf die Dienstleistungen im Verrechnungsprozess von SWiBi. Dank den vorhandenen technischen Hilfsmitteln wie der professionellen und effizienten Verpackungsmaschine können wir Ihnen die Dienstleistung zu attraktiven Preisen anbieten. So entfallen für Sie in diesem Bereich die Anschaffungs- und Unterhaltskosten. Darüber hinaus profitieren Sie von Skaleneffekten und der gesicherten Erreichbarkeit des Fachpersonals.

Kundencenter als nachgelagerter Prozess

Im Nachgang zum Verrechnungsprozess übernimmt das professionelle Kundencenter die telefonische Beratung, erfasst Mieterwechsel sowie Rechnungsmutationen und bildet zusätzlich die Drehscheibe zu Ihren technischen Mitarbeitenden und der Buchhaltung. Hierbei übernehmen die geschulten Mitarbeitenden die wichtige Aufgabe, Kundenbedürfnisse zu erkennen, um gemeinsam mit Ihnen Massnahmen zu definieren. Das SWiBi Kundencenter stellt den kompetenten Abschluss Ihres Meter-to-Cash-Prozesses dar und macht Sie fit für die Zukunft auf dem freien Markt.

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Kunde lagert die Prozesse vom Zählermanagement bis zur Verrechnung an SWiBi aus

 

„Dank den Dienstleistungen der SWiBi bleiben wir ein eigenständiges Energieversorgungsunternehmen.“

Gioni Venzin, Präsident, Elektra Genossenschaft Sommeri

Seit einigen Jahren vertraut die Elektra Genossenschaft Sommeri bereits im Mess- und Energiedatenmanagement auf die Dienstleistungen der SWiBi. Im Jahr 2017 konnte erfolgreich das flächendeckende Smart-Meter-Rollout vollzogen werden. Während des Rollouts hat sich die Genossenschaft entschieden, weitere Dienstleistungen im Meter-to-Cash-Prozess auszulagern.

Abrechnungen von PVA-Produzenten nehmen zu und werden immer komplexer

Nach der Auslesung und Plausibilisierung der Messdaten folgt die Verrechnung an den Kunden. Vermehrt werden von den PVA-Produzenten detailliertere Abrechnungen gefordert – auch von Gesetzes wegen. Die separate Ausweisung der Mehrwertsteuer, das steuerpflichtige Einkommen aus der Rückspeisung und zugehörige Eigenverbrauchsgemeinschaften sind nennenswerte Punkte. Bei der korrekten Abbildung im Verrechnungssystem können wir die Elektra Genossenschaft Sommeri durch Erfahrungen aus unserem Tagesgeschäft unterstützen.

Personelle Nachfolge sichergestellt

Mit der Auslagerung des Kundencenters an die SWiBi profitiert die Elektra Genossenschaft Sommeri von einem lückenlosen Übergang ihres Serviceangebotes an ihre Kunden. Dank der Erfahrung der langjährigen Mitarbeiter können Standardfragen umgehend beantwortet und auf individuelle Anliegen flexibel eingegangen werden – und dies alles im Namen der Elektra Genossenschaft Sommeri.

Professionelles Verrechnungssystem

Ein professionelles Verrechnungssystem bildet die Grundlage, um die regulatorischen Bedingungen aus der StromVV zu erfüllen. Aus diesem Grund hat sich die Elektra Genossenschaft Sommeri für die Einführung von IS-E entschieden, um ein bereichsübergreifendes Tool einzusetzen, welches die Bedürfnisse von der Messtechnik bis zum Kundencenter abdeckt.

Kreditorenbuchhaltung selber in der Hand

Die Elektra Genossenschaft Sommeri hat sich für die Auslagerung der Prozesse vom Zählermanagement bis zum Kundencenter entschieden. Den Bereich Kreditorenbuchhaltung bearbeitet sie nach wie vor selbstständig. Weil die Debitorenbuchhaltung im IS-E geführt wird, erhält die Elektra Genossenschaft Sommeri jeweils am Monatsende die offenen Posten in einer Übersichtsliste zugestellt. Mit der Auslagerung der Teilprozesse wahrt die Elektra Genossenschaft Sommeri immer noch ihre Eigenständigkeit und wird dabei von einer vertrauensvollen Partnerin – der SWiBi AG – unterstützt.

Kurzmeldungen

Innovationsforum Energie am 15. + 16. März 2018

Am Innovationsforum Energie im Marriott Hotel in Zürich stellen wir Ihnen in der Networking-Zone die SWiBi als Meter-to-Cash-Dienstleister vor. Sind Sie auch schon angemeldet? Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen an unserem Stand – rund um Ihre Energie.

Weitere Informationen und die Anmeldung zum Innovationsforum finden Sie unter innovationsforum-energie.ch

Abschaltung Swisscom-Festnetztelefonie

Haben Sie Ihren analogen Swisscom-Telefonanschluss umgestellt? Die einfachste und kostengünstigste Lösung ist der Umbau des alten CU-M22 Festnetz-Kommunikationsmoduls zum aktuellen CU-U52 Funk-Kommunikationsmodul (2G/3G, ab Juni 2018 mit 2G/4G) mit einer SIM-Karte mit fixer IP-Adresse. Kontaktieren Sie uns – wir beraten Sie.

Agenda

Powertage
5. – 7. Juni 2018, Messe Zürich
powertage.ch

 

Vertriebsleitertagung
4. + 5. September 2018, Zürich Marriott Hotel
vertriebsleitertagung-energie.ch

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