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Enge Zusammenarbeit im Batteriespeicher-Projekt mit EW Maienfeld

14. Oktober 2019    Artikel teilen:

Das Elektrizitätswerk Maienfeld hat im Frühling 2019 den ersten Grossbatteriespeicher in Graubünden in Betrieb genommen – innerhalb der Schweiz, der zweite seiner Art. Die Batterie mit einem Gewicht von 38 Tonnen hat eine Kapazität von 1.25 MWh und könnte die halbe Stadt Maienfeld während eines Tages mit Energie versorgen.

Im Netzgebiet des EW Maienfeld wurden in den letzten Jahren viele Ladesäulen für Elektroautos zugebaut. Daraus ergeben sich Leistungsspitzen von über einem halben Megawatt, welche auf Seite Energiebeschaffung hohe Kosten verursachen.

Leistungsspitzen mit Batterie abdecken

Der zukünftige Leistungsbedarf könnte nur durch einen Netzausbau gedeckt werden. Mit dem Batteriespeicher kann ein solcher Netzausbau verhindert werden, indem die meisten Ladesäulen jeweils von der Batterie gespiesen werden. Die Batterie kann dann in Schwachlast-Zeiten wieder aufgeladen werden. Zudem werden die 1.2 MW Batterieleistung auf dem Regelenergiemarkt angeboten und das EW Maienfeld setzt damit einen Pfeiler für die Netzstabilität in der Schweiz.

Die Rolle der SWiBi im Batterieprojekt

Die SWiBi wurde vom EW Maienfeld beauftragt, die Zählerdaten ans Leitsystem der Batterie weiterzuleiten. Da es ausschliesslich Wandlermessungen sind, kann aus Platzgründen nicht einfach ein zusätzlicher Wandler für weitere Messgeräte installiert werden. Deshalb werden die Daten ab den Zähler-Impulskontakten über das Glasfasernetz direkt ans Batterie-Leitsystem gesendet, welches dann die entsprechenden Leistungen berechnet. Die ganze Datenweitergabe ist nicht zu unterschätzen.

 
Autor: Jörg Weyermann, Leiter Datenmanagement

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