Messdatenmanagement Archives - SWiBi AG

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Technische Betriebe Wil wagen Pilotprojekt in der Netzsimulation

07. August 2019    Artikel teilen:

Seit mehreren Jahren ist das Versorgungsgebiet der Technischen Betriebe Wil mit Smart Metern ausgestattet. Während dieser Zeit konnten die Verantwortlichen wertvolle Erfahrungen sammeln. Um aus den Energiedaten Netzoptimierungspotentiale aufzudecken, ist man nun einen Schritt weitergegangen. Man hat ein Pilotprojekt mit der Netzsimulationslösung «Adaptricity.Mon» im Trafokreis «Neulanden» lanciert und abgeschlossen.

Die "Black-Box" der Netzebene 7 durchsichtig machen

Bis 2027 müssen 80% aller Messpunkte in der Schweiz mit Smart Metern ausgelesen werden. Der Sinn dieser Vorgabe ist primär, den Endkunden damit eine Einsicht in ihren eigenen Stromverbrauch zu geben und somit Verbrauchsreduktionen zu ermöglichen. Die Menge an Daten bringt aber noch weitere Vorteile: Sie gewähren Einsicht in die Stromflüsse auf der untersten Netzebene, ein Bereich, der bis anhin als «Black-Box» galt. Das Produkt «Adaptricity.Mon» vom Schweizer Start-up Adaptricity ermöglicht dem EVU eine kontinuierliche Überwachung der Spannung und der Leitungsbelastung. Die damit vergrösserte Informationsgrundlage hilft bei der Entscheidungsfindung im Netzbetrieb und in der Netzplanung. Das kann zu signifikanten Einsparungen beim Netzausbau führen. Mit Hinblick auf eine Zunahme an Prosumern, Elektroautos und Wärmepumpen wird die Netzplanung immer komplexer. Simulationen helfen dabei, auch diese Netzplanung realitätsnah und nachhaltig zu gestalten.

 
Vorhandene Smart-Meter-Daten für die Netzsimulation nutzen

Visualisierung der Demoversion von Adaptricity.Mon

Technischen Betriebe Wil (TB Wil) ist ein langjähriger Kunde der SWiBi im Bereich Smart Metering und Energiedatenmanagement. Mit dieser Vertrauensbasis haben beide Parteien die Chance genutzt – ein innovatives Projekt voranzutreiben und in der Praxis zu testen. Bereits heute machen die TB Wil mit den Smart Metern weit mehr als nur messen – beispielsweise steuern Sie die öffentliche Beleuchtung damit. Als weiteren Schritt möchten sie die Smart-Meter-Daten für die Netzsimulation nutzen. Die SWiBi hat deshalb die Daten des Trafokreises Neulanden mit der Adaptricity-Lösung verknüpft. Zusammen mit den von TB Wil gelieferten GIS-Daten können alle Leitungen und Knoten im Gebiet überwacht werden. Auf einer Karte können einzelne Elemente des Netzes ausgewählt werden, woraufhin die Verläufe von Verbrauch, Generation, Knotenspannung und Leitungsbelastung etc. dargestellt werden. Nicht nur der IST-Zustand kann so dargestellt werden, sondern auch Simulationen von verschiedenen Szenarien sind möglich, z.B. einem schnellen Zubau von PV.

 
Die Eckpfeiler für weitere Projekte sind gesteckt

Die Lerneffekte aus einem Pilotprojekt sind sehr wertvoll. So konnte beispielsweise die Schnittstelle zwischen SWiBi und Adaptricity definiert und das Verbesserungspotenzial für die Prozesse erkannt werden. Mit der Adaptricity-Lösung bieten wir unseren Kunden ein professionelles Produkt für die Netzsimulationen, ohne dass langwierige Schnittstellenprobleme im Weg stehen und weitere Projekte schnell umgesetzt werden können. Denn Smart-Meter-Daten können mehr als nur den Stromverbrauch visualisieren und bepreisen.

Interview mit Marco De Bortoli, Leiter Installationskontrolle / Energieberatung, Technische Betriebe Wil

"Die Netzsimulation bietet eine breite Entscheidungsgrundlage für die Netzplanung und einen Mehrwert aus den Smart-Meter-Daten."

Er erläutert im Interview, welche Szenarien er sich konkret für die Simulation vorstellen kann.

 
Autor: Tobias Mohrhauer, Fachspezialist Innovation & Produkte

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Energie AG Thurgau Süd (ETS) vertraut Meter-to-Cash-Dienstleistungen der SWiBi an

04. Juli 2019    Artikel teilen:

Energie AG Thurgau Süd (ETS) besteht aus den fünf Elekrizitätswerken Sirnach, Aadorf, Eschlikon, Münchwilen und Wängi. Das Projekt zur Einführung des Smart Meterings und der Migration des Energiedatenmanagements ist erfolgreich gestartet.

 
Autor: Urs Moor, Projektleiter und Systemspezialist Messdatenmanagement

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Braucht es im Zeitalter von Smart Metering noch eine manuelle Zählerablesung?

11. Dezember 2018    Artikel teilen:

Ja, denn bis die Netzgebiete vollständig mit Smart Metern ausgerollt sind, dauert es noch einige Jahre. Bis dahin sind manuelle Zählerablesungen nach wie vor notwendig. Um für die nächsten Jahre gerüstet zu sein, setzt SWiBi auf die zukunftsfähige Lösung OptiMobile.

 
Autor: Jörg Weyermann, Leiter Datenmanagement

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Praxisnahe Referate am SWiBi Fachanlass 2018

30. November 2018    Artikel teilen:

Fünf Referenten erläuterten den Teilnehmenden vom SWiBi Fachanlass die Begrifflichkeiten Datensicherheit und Datenschutz mit direktem Praxisbezug. Angefangen hatten die Referate bei der Theorie von Kryptografie und Informationssicherheit, zur aktuellen Bedrohungslage in der Schweiz und der Umsetzung gemäss VSE Data Policy bis hin zum abschliessenden Praxisbeispiel.

 
Autor: Andrea Bärtsch, Fachspezialistin Marketing

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Datenbewirtschaftung im ersten lokalen Strommarkt der Schweiz

10. Oktober 2018    Artikel teilen:

Die Grundidee ist, lokal produzierten Strom vor Ort zu verbrauchen. Dazu wird in der Pilotregion Walenstadt ein lokaler Strommarkt aufgebaut. Der Tarif wird durch Angebot und Nachfrage aller Teilnehmer bestimmt und der Handel automatisch über eine Blockchain abgewickelt. Die SWiBi übernimmt in diesem Leuchtturmprojekt des BFE die Beschaffung und Bereitstellung der Hardware sowie die Rolle der Datenbeschaffung und -abwicklung.

 
Autor: Marc Gerber, Leiter Vertrieb & Marketing / Stv. Geschäftsführer

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Das lange Warten auf den Standard

02. Oktober 2018    Artikel teilen:

Die schiere Menge an Inhalten und Vorgaben, die letztes Jahr mit der Energiestrategie 2050 angenommen wurden, kann durchaus einschüchternd sein. Da ist es beruhigend, dass sich in den meisten Bereichen kurzfristig nichts ändern wird, da die Bestimmungen erst in Jahren bzw. Jahrzehnten zu echten Konsequenzen führen werden, z.B. wenn der Kernkraftwerkspark vollständig abgeschaltet ist.

 
Autor: Tobias Mohrhauer, Fachspezialist Innovation & Produkte

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